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Samstag, 2. Oktober 2004 
SendezeitSenderSparteTitelBeschreibung
1115-1305RTL IIScience fiction »Tron«
Science-Fiction-Klassiker, USA 1981
Tip»Programmierer und Spielhallen-Besitzer Kevin Flynn hat noch eine alte Rechnung mit Ed Dillinger, dem Pr√§sidenten der Computerfirma "Encom" offen, der ihn einst um die Lizenz f√ľr ein von ihm entwickeltes Spiel betrogen hat. Doch bei dem Versuch, sich in das Computersystem von "Encom" einzuhacken, wird Kevin pl√∂tzlich digitalisiert und findet sich im Inneren des Computers wieder...

Der leidenschaftliche Computerspieler Kevin Flynn ist der Erfinder des Spiels "Cybernoids", um dessen Rechte er allerdings von der Computerfirma "Encom" betrogen wurde, die mit den Spielelizenzen Unsummen verdient. Flynn, einst einer der besten Programmierer bei Encom, ist hingegen dazu verdammt, ein Dasein als einfacher Spielh√∂llenbesitzer zu fristen. Besitzer von Encom ist der machthungrige Ed Dillinger, der seine Firma mittels eines hochentwickelten Programms, dem "Master Control Program" (MCP), leitet. Das ist so leistungsf√§hig, dass es mit Dillinger kommunizieren und selbstt√§tig denken kann. Es kann sogar andere Computersysteme infiltrieren, wodurch es Dillinger gro√üe Macht und Kontrolle verleiht. Alan Bradley und seine Freundin Lola sind bei Encom angestellt, und beide sind gute Freunde von Flynn. Bradley arbeitet in der EDV-Abteilung an einem Programm namens "TRON", das f√§hig ist, Eindringlinge im Computersystem auszumachen. Heimlich ist dieses Programm dem Encom-Chef ein Dorn im Auge, darum wird Bradley eines Tages einfach wegen angeblicher "Sicherheitsma√ünahmen" der Zugang zum Firmennetz verwehrt. Ver√§rgert berichtet er Lola davon, die in der Forschungsabteilung an einem Lasersystem arbeitet, mit dem man Gegenst√§nde digitalisieren kann. Bradley und Lora suchen Flynn auf und erz√§hlen ihm die ganze Geschichte. Er beschlie√üt, in das Firmengel√§nde einzudringen und sich dort in das Firmennetz zu "hacken". Leider bekommt das MCP von Flynns Aktivit√§ten Wind, als dieser sich an einem Terminal der Forschungsabteilung am Firmennetz zu schaffen macht. Mittels des gerade entwickelten Lasers, der ungl√ľcklicherweise auf ihn gerichtet ist, bef√∂rdert ihn das "Master Control Program" in den Cyberspace. Dort wird Flynn vom MCP dazu gezwungen, in Computerspielen gegen andere Programme anzutreten, bis er selbst vernichtet wird. Pl√∂tzlich sitzt er "diesseits der Mattscheibe" auf den Motorr√§dern der Rennspiele oder k√§mpft in den digitalen Arenen von Pacman & Co mit anderen Computerprogrammen um das nackte √úberleben. Flynn kann sich als routinierter Computerspieler immer wieder gegen seine Gegner durchsetzen und flieht schlie√ülich ins weite, digitale Niemandsland. Dort trifft er auf das von Bradley geschriebene "TRON"-Programm. Gemeinsam m√ľssen sie nun dem MCP entkommen, das unabl√§ssig versucht, die Abtr√ľnnigen aufzusp√ľren und zu vernichten...

"Ein grellbuntes Spektakel, das teilweise brillant mit Mitteln der Computeranimation, der herkömmlichen Zeichentricktechnik, eines futuristischen Dekors und verfremdeter Lichteffekte operiert." (film-dienst)

"Was den Film 1982 zur Sensation machte, ist sein digitales Bilderinferno: ein Videospiel in Hollywood-Perfektion." (Cinema.de)

Mag Steven Lisbergers futuristisches und bildgewaltiges Spektakel seinerzeit auch nicht der von Disney erwartete Kassenkn√ľller geworden sein, so setzte "Tron" dennoch Ma√üst√§be, weil die Macher des Films ganz neue technische Grenzen ausloteten, neue √§sthetische Standards setzten und Effekte schufen, wie sie vorher nicht einmal denkbar gewesen waren. Tats√§chlich schuf Lisberg mit "Tron" den ersten Videospiel-Kinofilm und entf√ľhrte in die sogenannte virtuelle Realit√§t, bevor sie in alle Munde war. Und anders als bei "Tomb Rider" oder "Mortal Kombat", wo zuerst das Game war und danach der Blockbuster folgte, entstand nach dem Film "Tron" das gleichnamige Computerspiel, das mittlerweile absoluten Kult-Status unter Computer-Spielern genie√üt.

Der vierfach Oscar-nominierte Jeff Bridges ("Die letzte Vorstellung", "Thunderbold And Lightfoot", "Starman", "Rufmord - Jenseits der Moral") begeisterte in j√ľngster Zeit u.a. als herrlich gelassener Alt-Slacker in "The Big Lebowski", als paranoider Nachbar in "Arlington Road" und als pferdeverr√ľckter Million√§r in dem Jockey-Drama "Seabiscuit". Ab dem 21. Oktober 2004 ist er an der Seite von Kim Basinger in dem Drama "The Door In The Floor" nach John Irvings "Witwe f√ľr ein Jahr" zu sehen. Bruce Boxleitner schrieb vor allem als smarter Agent Lee Statson an der Seite von Kate Jackson in der familienfreundlichen Krimi-Serie "Agentin mit Herz" TV-Geschichte. Sci-Fi-Fans kennen ihn au√üerdem als Captain bzw. President John J. Sheridan aus der Reihe "Babylon 5".

Obwohl die Effekte und die fantastischen Bilder ganz klar die eigentlichen "Stars" des Films sind, k√∂nnen auch die Hauptdarsteller Jeff Bridges und Bruce Boxleitner restlos mit ihrem Spiel √ľberzeugen.

"Tron" (steht √ľbrigens f√ľr ein Kommando aus der Computer-Programmiersprache BASIC) wurde 1983 f√ľr zwei Oscars nominiert und mit dem "Saturn Award" der Academy Of Science Fiction, Fantasy & Horror Films" ausgezeichnet.

21 Jahre nach "Tron" hat Disney Regisseur Steven Lisberg engagiert, um eine neue Version des erfolgreichen Videogames zu entwickeln. Der schuf 2003 mit Unterst√ľtzung seines 17-j√§hrigen Sohns "Tron 2.0". In der US-Version spricht √ľbrigens wieder Bruce Boxleitner die Figur des Programmierers Alan Bradley.« http://maqi.de/tv?id=1900 http://maqi.de/tv?id=1900&sparte=sf
Weitere Ausstrahlungen am:
  • Samstag, 20. Mai 2006, 13:00 Uhr
  • Samstag, 28. Februar 2009, 12:05 Uhr
  • Sonntag, 1. Mšrz 2009, 7:20 Uhr
  • Samstag, 25. September 2010, 12:05 Uhr
  • Sonntag, 26. September 2010, 6:05 Uhr
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    Redaktion: Achim Stößer [as].

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